Hier geht es um mich und meine Arbeit
Vom Aufnehmen des roten Fadens und die Transformation in den goldenen.
Mein Lebensweg war lange Zeit nicht gradlinig, sondern eher vorsichtig tastend. Als junge Frau hatte ich keine wirkliche Idee was für mich beruflich passen würde. Ich ließ mich treiben, arbeitete in der Gastronomie und im Ausstattungssektor im Film Bereich und entschied mich erst im Alter von 27 Jahren zum Studium der Innenarchitektur. Dies kam meinen kreativen Anteilen entgegen und so studierte ich mit Diplom und machte mich danach in diesem Feld selbstständig.
Die Krise als Chance
Eine seelische Krise führte mich schließlich später in eine tiefenpsychologische Therapie – zum Glück.
Denn hier ging ich mit mir endlich in Resonanz, und insbesondere durch eine zusätzliche Körperpsychotherapie, begann ich mich mehr und mehr lebendig zu fühlen. Schon in der ersten Stunde war klar, dass ich meinen roten Faden gefunden hatte. In mir fing etwas an zu schwingen. Ich fühlte mich tief berührt.
Diese Therapieform begeisterte mich – endlich fühlte ich mich mit etwas leidenschaftlich verbunden – und nach einiger Zeit, machte ich selbst die Ausbildung zur Skan Therapeutin, eine Reichanische Körpertherapie, die profund für meine persönliche Entwicklung wurde.
Das Gefühl von Beengung und „irgendwie“ unecht zu sein, machte Authentizität und innerer Freiheit Platz.
Ich begann mit dem zweiten Standbein als Therapeutin zu arbeiten und fühlte mich mit der Zeit immer mehr am richtigen Platz, ich nahm meinen Raum ein.
Über den Tellerrand schauen
Es folgten Weiterbildungen für Gruppenleitung und Performative Körperarbeit, alles im Kontext der Skan Körpertherapie.
Meine Erfahrung wuchs, aber es schwang mit der Zeit mehr und mehr das Thema Trauma in den gesellschaftlichen und therapeutischen Raum. Insbesondere das Thema Entwicklungstrauma mit der Berücksichtigung des Nervensystems interessierte mich sehr, und ich machte bei Dami Charf in Göttingen die Weiterbildung SEI (somatisch emotionale Integration). Dies erweiterte meine Arbeit sehr und mittlerweile lasse ich weitere Ansätze wie systemische und Gestalttherapie mit in die Arbeit einfließen.
Letztlich scheint mir aber nicht die Technik so relevant, sondern das kontaktvolle, verbundene Miteinander im JETZT, in dem auch ich als Mensch sichtbar und spürbar bin, und mein Gegenüber sich in der Tiefe erkannt und gehalten fühlt.
Der goldene Faden erscheint
Durch die Skan Körpertherapie wurden meine Körperlichen Blockaden aufgelöst und die Energie begann weitgehend ungehindert in mir zu fließen. Dies erzeugte ein immer tiefer gehendes Gefühl von Verbundenheit mit mir und der Welt. Und obwohl ich vorher lange Zeit Atheistin war, bewirkte die Kundalini Energie, dass ich mich den spirituellen Themen öffnete. Es war einfach zu „fühlbar“.
Und das spirituelle verwob sich immer mehr mit dem weltlichen, bis mir klar wurde, dass es alles EINS, oder ALLES/NICHTS ist. Ich hatte das große Glück meine Lehrerin Annette Kaiser zu finden, die für mich eine große Inspiration ist. Mitllerweile verbinde ich Spiritualität und therapeutische Ansätze miteinander und der goldene Faden zeigt sich als der Weg, den ich mir als Seele ausgelegt habe.