Körperpsychotherapie & Traumatherapie in Hamburg - vor Ort und online.

Einzeltherapie - Ganzheitliche Begleitung bei Entwicklungstrauma

 

In der Einzeltherapie darfst du dir Zeit nehmen, deine inneren Räume zu erkunden. Es ist ein lohnenswerter Weg, den Zugang zur eigenen Geschichte zu finden und alte Puzzleteile zusammenzufügen. Wenn wir destruktive Anteile erkennen und transformieren entsteht echtes Wachstum. 

Ich arbeite sehr Bindungsorientiert und versuche, dir ein authentisches Gegenüber zu sein. Mir ist es wichtig, dass du dich gesehen, angenommen und gefühlt fühlst. 

Meine Methoden

In meiner Arbeit als Heilpraktikerin für Psychotherapie in Hamburg habe ich meine ganz eigene Form gefunden. Mein Fundament basiert auf modernen Traumatherapie Methoden. Dazu lasse ich weitere Therapie Ansätze mit einfließen, jeweils ganz individuell abgestimmt:

  • SEI® – Somatisch-Emotionale Integration nach Dami Charf: Eine moderne körper- und bindungsorientierte Psychotherapie mit dem Schwerpunkt Entwicklungstrauma.
  • ISP -Integrale somatische Therapie nach Raja Selvam, Gezielte Verkörperung von Emotionen zur Entlastung des Nervensystems.

 

  • Anteilsarbeit und innere Kind Arbeit: Integration verletzter oder blockierter Persönlichkeitsanteile.
  • Gestalttherapie: Erlebnisorientierte Psychotherapie im Hier und Jetzt.
  • Skan Körperpsychotherapie als tiefgehende, atemzentrierte Körpertherapie zur Lösung von Muskelpanzern und Freisetzung der Lebensenergie.
  • Moderne Spirituelle Ansätze – von Raja Selvam, bis hin zu dem neuen Wissen über unsere Energieanatomie, vermittelt von Christiane Hansmann.

Warum hilft körperorientierte Psychotherapie bei Trauma und Entwicklungstrauma?

Im Gegensatz zur reinen Gesprächstherapie beziehen wir den Körper und das Nervensystem aktiv in den Heilungsprozess ein. Das hat entscheidende Vorteile:
  • Direkter Zugang: Wir erreichen tief sitzende, vorsprachliche Prägungen und Entwicklungstraumata, die rein rational mit Worten nicht greifbar sind.
  • Nachhaltige Regulation: Wir beruhigen das Nervensystem dort, wo der Stress sitzt – im Körper. Das schützt vor emotionaler Überschwemmung und chronischer Anspannung.
  • Echte Verkörperung (Embodiment): Du lernst, nicht nur über Gefühle zu sprechen, sondern sie sicher im Körper zu halten, zu spüren und durchfließen zu lassen. So transformierst Du diese alte Gefühle und löst sie auf.

Die 6 Räume unserer therapeutischen Arbeit

Hier beschreibe ich die Grundlagen der Traumatherapie SEI® – Somatisch-Emotionale Integration nach Dami Charf

1. Entwicklungstrauma transformieren: Welche Symptome zeigen sich im Alltag?

Entwicklungstrauma verursacht viele bewusste und unbewusste Symptome im Alltag, die das Nervensystem in dauerhafter Alarmbereitschaft halten. Ich vermute, dass der Großteil unserer Gesellschaft von diesen Themen betroffen ist. Deine Probleme sind keine Ausnahme, sondern weit verbreitet.

Typische Anzeichen und Blockaden im Alltag sind:
  • Emotionale Taubheit: Das Gefühl, von den eigenen Emotionen abgetrennt zu sein.
  • Soziale Isolation: Sich isoliert von anderen Menschen und der Welt zu fühlen.
  • Chronischer Stress: Chronische Schwierigkeiten, sich wirklich zu entspannen.
  • Grenzenlosigkeit: Probleme damit, Grenzen zu setzen und sich klar abzugrenzen.
  • Dysregulation: Gefühle, die einen völlig überschwemmen, ohne sie regulieren zu können.
  • Disconnection:  Sich im eigenen Körper nicht zu Hause zu fühlen oder ihn kaum zu spüren.
  • Selbstaufgabe: Die eigenen Bedürfnisse nicht wahrzunehmen oder sie nicht äußern zu können.
  • Mangelnder Selbstwert: Tief sitzende Gefühle von Unfähigkeit und ein fehlender Zugang zu den eigenen Ressourcen.
Es ist zutiefst lohnenswert, sich diesem Thema zu nähern, da es großes inneres Wachstum ermöglicht. Wir arbeiten mit entwicklungstraumatischen Themen, ohne uns mit ihnen zu identifizieren: Du bist nicht dein Trauma – Du hast Erfahrungen gemacht, die nun in deinem Tempo heilen dürfen.

2. Co-Regulation des Nervensystems: Was ist das - und warum ist die Beziehung in der Traumatherapie so wichtig?

Die Co-Regulation ist ein wichtiges Werkzeug in der Körperpsychotherapie, um Sicherheit aufzubauen. Ich stelle Dir meine eigenes reguliertes System als stabilen Anker zu Verfügung, damit dein System schrittweise lernen kann, sich selbst zu regulieren.
 
In meiner Praxis bedeutet aktive Co-Regulation, das ich aufmerksam wahrnehme, was sich bei dir und in deinem System zeigt, und dir dies als wertfreie Beobachtung und somatische Spiegelung anbiete.
Dazu gehören:
  • Körperliche Muster: Das gemeinsame Erforschen von Bewegung, Spannungs- und Haltungsmustern.
  • Verbaler und körperlicher Ausdruck: Die Achtsamkeit für deine Sprache, den Klang deiner Stimme sowie den Augen- und Gesichtsausdruck.
  • Autonome Aktivierungszustände: Das feine Einstimmen auf deinen Atemrhythmus und das Aufspüren von feinen, unwillkürlichen Impulsen.
Ein zentraler Bestandteil ist das sogenannte „Pendeln“. Auch hier co-reguliere ich dich aktiv mit:
  1. Wandern zu den Ressourcen: Wir bewegen deine Aufmerksamkeit sanft von unangenehmen Körperempfindungen und Gefühlen hin zu angenehmeren, stabilen Bereichen.
  2. Erleben der Hin- und Her-Bewegung: Du erlernst die rhythmische Bewegung zwischen Belastung und Entlastung.
  3. Verankerung von Sicherheit: Dieses regulierte Pendeln zeigt deinem autonomen Nervensystem, dass es nicht in der Angst erstarren muss, sondern wieder flexibel werden darf.
 

3. Gefühlsräume öffnen: Wie lerne ich intensive Emotionen zu regulieren?

Der gesunde Umgang mit intensiven Emotionen wie Wut, Schmerz, Angst aber auch tiefer Liebe erfordert einen sicheren inneren Körper Container. Viele Menschen haben Angst vor der Intensität ihrer Gefühle. 
Diese Gefühle sind in frühen Jahren entstanden und in unseren Körpern gespeichert. Wenn wir uns ihnen wie zu „inneren Kindern“ oder Anteilen zuwenden, beginnen wir wieder in unseren eigenen Raum Platz zu nehmen. So erlangen wir wieder „Spielraum“ in uns und fühlen uns freier und authentischer.

In der Therapie gehen wir zwei wesentliche Schritte, um verdrängte Gefühlszeiträume in die Transformtion zu bringen:

  • Wahrnehmen lernen: Für manche ist es der erste Schritt, Gefühle überhaupt zu spüren, wahrzunehmen und zu tolerieren.
  • Neu einordnen: Für andere geht es darum, sich nicht mehr von Emotionen überfluten und mitreißen zu lassen, und somit mehr inneren Spielraum zu erlangen.

Gemeinsam öffnen wir verdrängte Gefühlszeiträume und bringen sie in die Transformation.

4. Körperraum & Körperwahrnehmung - Wie komme ich raus aus der Dissoziation?

Um chronische Dissoziation dauerhaft zu lösen, muss die blockierte Verbindung zum Nervensystem über eine sichere dreidimensionale Körperwahrnehmung wiederaufgebaut werden. Wenn wir uns im Alltag psychisch odr physisch nicht sicher fühlen, schaltet unser System automatisch in den Überlebens- und Funktionsmodus. Das führt dazu, dass wir uns von unserem eigenen Körper abgetrennt fühlen – wie hinter Glas, betäubt oder nicht richtig „da“.

Wenn wir uns nicht sicher fühlen und im Funktionsmodus agieren, habe wir wenig Verbindung zu unseren Körpern. Selbst wenn wir ihn die ganze Zeit „abscannen“(Hypervigilianz). Dies führt zu einem dissozierten Zustand – wir fühlen uns abgetrennt, wie hinter Glas und nicht wirklich „da“.

In meiner therapeutischen Arbeit in Hamburg und online geht es bewusst nicht um Körperoptimierung. Ein funktionaler Blick auf den Körper hält uns im Kontrollmodus fest. Der Weg aus der Dissoziation gelingt stattdessen durch:

  • Neues Erkunden: Das wertfreie Wiederentdecken von feinen Empfindungen und inneren Körperreizen (Interozeption)
  • Dreidimensionales Erspüren: Den Körperraum von innen als Ganzes wahrnehmen.
  • Echte Verkörperung (Embodiment): Den Körper wieder ganz zu bewohnen, statt ihn nur gedanklich zu steuern.

Dies ist die fundamentale Grundlage für die Verarbeitung von Gefühlen. Unser Körper fungiert als sicherer Container, der uns die emotionalen Wellen überhaupt erst regulieren lässt. Wenn unser System lernt, dass Gefühle keine Bedrohung mehr darstellen, löst sich der Abwehrmechanismus langsam auf. Wir surfen dann die Gefühlswellen:

  1. Der Körper entspannt sich: Die chronische Verkrampfung und Verengung lässt nach. 
  2. Das Gefühl fließt: Eine Emotion erscheint, bewegt sich wie eine Welle durch den Körper und löst sich dann alleine wieder auf. 
  3. Die Identifikation schwindet: Wir bleiben der Beobachter. Wir erfahren das Gefühl, aber wir sind es nicht.     

Durch diese verkörperte Präsenz entsteht echte psychische Freiheit, Authentizität und emotionale Resilienz.

5. Das Nervensystem regulieren: Was bedeutet das Window of Tolerance?

Ein gesundes, reguliertes Nervensystem zeichnet sich durch Anpassungsfähigkeit und Flexibilität aus – nicht durch dauerhafte, starre Anspannung. Es geht in der Traumatherapie nicht nur darum, die Selbstregulierungsfähigkeit zu stärken, um in einen entspannten Zustand zu kommen – also im parasympathischen Bereich des Nervensystems zu landen. Es geht gleichermaßen darum, auch Freude, Lebendigkeit und gesunde Erregung (Sympathikus) halten zu können, erst dies erweitert die eigene Kapazität für das gesamte Leben.

Das bedeutet das Fassungsvermögen und die Adaptionsfähigkeit deines Nervensystems (Window of Tolerance) so zu erweitern, das du Folgendes halten kannst:

  • Entspannung & Regeneration (Parasympathikus / ventraler Vagusnerv)
  • Freude, Lebendigkeit, aber auch Erregung wie Wut (Sympathikus)
  • Lebensenergie & Tatkraft, um Herausforderungen des Alltags flexibel zu meistern.                                 

Wir erweitern schrittweise diese Grenzen und gewinnen so spürbar mehr Lebensenergie zurück.

6. Der sichere Raum: Wie hängen Orientierung, Sicherheit und Bindung zusammen?

Erst wenn wir im Inneren echte physiologische Sicherheit spüren, können wir im Außen freie und nährende Beziehungen aufbauen. Wenn wir lernen, genügend eigenen Freiraum zu entwickeln und uns darin sicher zu fühlen, fällt es uns wesentlich leichter, in Kontakt und Verbindung mit anderen Menschen zu gehen und darin frei zu wählen.

In der Therapie untersuchen wir diese Kernsäulen gezielt und experimentieren damit: 

  • Orientierung & Sicherheit: Den Orientierungsreflex wieder aktivieren und den aktuellen „Jetzt“ Moment als sicher wahrzunehmen.
  • Ressourcen & Grenzen: Die eigenen Grenzen wahrnehmen, setzen und kommunizieren lernen.
  • Kontakt & Bindung: Nähe zulassen, ohne das eigene Sein oder die Autonomie aufzugeben.

Mit der Zeit kannst Du dann auch im Außen neue Verhaltensweisen ausprobieren und langsam Deine Sicht auf Dich selbst und die Welt transformieren.

Das größte und schönste Ziel ist, wenn das Thema Sicherheit im Außen kein Thema mehr sein muss. Sicherheit wird zu einem festen Zustand in Dir selbst. Wir müssen die Welt nicht mehr abwehren. Wir sind dann auch die Welt und kreieren unsere Welt aktiv mit.

Unser Herzraum - Das innere Universum - welche Rolle spielt Spiritualität und Bewusstseinsarbeit in der Therapie?

Der Herzraum öffnet den Zugang zu tieferen Dimensionen unseres Seins. Durch die Auflösung alter Schmerzräume sinken wir automtisch tiefer in uns selbst, und bekommen immer mehr Kontakt zu unseren Seinsqualitäten und dem inneren Universum.

Dieser Raum bietet uns die Möglichkeit:

  • Tiefen Kontakt zu halten: Eine intensive Rückanbindung an das eigene, unverletzte Selbst zu spüren.
  • Erweiterung der Perspektive: Die Auseinandersetzung und das hinzuziehen einer weiteren, tieferen Ebene hilft Erlebnisse von scheinbarer Sinnlosigkeit oder tiefem Verlust neu einzuordnen und mehr „out of the box“ wahrzunehmen. Der Beobachter in uns wird mehr geschult und wir lernen in größeren Zusammenhängen zu denken und Verantwortung für uns zu übernehmen.
  • Einheitsgefühl und Sinnhaftigkeit: Das Gefühl mit allem verbunden zu sein und ein Teil eines größeren Ganzen zu sein, selbst wenn es nur in wenigen Momenten aufblitzt, stärkt unser Zugehörigkeitsgefühl und wirkt gegen Einsamkeit.

  • Wir sind mehr als unser Körper: Uns als geistige Wesen zu erfahren, die in vielen Dimensionen Zuhause sind.
  • In die Stille kommen: Über unseren Körper, in unseren inneres Universum zu gleiten und Entspannung, Ruhe und Frieden zu erfahren.

Mit diesem Raum in Kontakt zu kommen, ist berührend. Durch die innere Arbeit wird der Weg dorthin geöffnet. 

Dies ist uns in der heutigen Zeit wieder zugänglich und wir sind eingeladen, diese Räume mehr und mehr zu erkunden.
Wenn Du offen für diese Themen bist, dann lasse ich mein Wissen und auch Methoden die Spiritualität und Psychologie verbinden, aktiv mit einfließen.

Hinweis: Wenn Du keine Verbindung zur Spiritualität hast, ist das völlig in Ordnung. Ich beziehe diese Themen nur dann aktiv mit ein, wenn bereits ein Wissen, eine Offenheit oder ein Bedürfnis danach in Dir da ist.

Ablauf, Dauer und Kosten

  • Rhythmus: Ich arbeite in der Regel in einem zweiwöchigen Turnus. Zu Beginn kann es in manchen Fällen sinnvoll sein, wöchentlich zu kommen. Nach einer gewissen Zeit reichen häufig auch größere zeitliche Abstände aus.
  • Dauer: Die Dauer der Therapie ist sehr individuell. Es kommt darauf an, was Du Dir als Ziel setzt und wie viel Unterstützung Du Dir wünschst. In der Regel dauern Therapien bei mir zwischen 1 und 3 Jahren. Entscheidend sind hierbei auch die Frequenz der Stunden und Deine Motivation, Dich außerhalb der Termine mit den Themen auseinanderzusetzen und zu üben.
  • Honorar: Mein Honorar beträgt 100,– Euro pro Therapiestunde (60 Minuten). Die Kosten werden leider nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Viele private Krankenkassen und Zusatzversicherungen für Heilpraktiker übernehmen die Kosten jedoch ganz oder teilweise.
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